Film: Werda und Umgebung



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Geschrieben von: claudi   
Dienstag, 27. Januar 2009 um 15:15
Die "Werdaer Zuckermännle" waren auch in Berlin ein Renner!
von Marita Krmasch

Im Jahre 1987 feierte man in der damaligen DDR "750 Jahre Berlin". Dazu waren speziell für den
29. und 30. Augustzuckermännle4beim Volksfest alle
Bezirke eingeladen und sollten dort ihre Besonderheiten vorstellen. Also war auch der Bezirk Karl-Marx-Stadt dabei unter anderem mit den Werdaer Zuckermännlen.
Nun, meinte Hedwig Ungethüm, backen würde sie schon welche, aber nach Berlin fahren, nein! Johanna Kluge und ich, Marita Reinhold, stellten sich zur Verfügung.
Hanni und meine Wenigkeit gingen auf die Reise und wir freuten uns einfach, dass wir Werda vorstellen durften. Im Gepäck hatten wir ein kleines Nadelbäumchen, ein Bild von Hedwig, Farben zum Anmalen und natürlich Original Werdaer Zuckermännle von Ungethüms. Gespannt, was uns wohl erwarten wird und ob überhaupt jemand sich für die Zuckermännle interessiert, fanden wir uns am 29. August an der Alexanderstraße ein und wurden zu unserem Stand geführt. Na, und da waren wir wohl schon mal "sauer". Was stand oben drüber: Erzgebirgische Backwaren. Aber die Frauen aus dem Erzgebirge waren sehr nett und so wurde es eine gute Gemeinschaft. Wir stellten unser Bäumchen vorn auf die Auflage, hängten große Zuckermännle (extra von Hedwig und Helga dafür gebacken) dran und befestigten noch ein großes Bild von Hedwig. Hanni erklärte in ihrem guten Hochdeutsch die Geschichte zur Herstellung der Zuckermännle und wurde nicht müde, die vielen Fragen zu beantworten. Ich selbst malte ein paar Figuren an und lockte damit viele Kinder an unseren Stand.
Das Erstaunliche war, dass Alt und Jung sich dafür interessierte. Manche hatten schon von dieser Tradition gehört, etwa von den
zckermännle1Großeltern, die aus dem Vogtland stammten. Aber es fanden sich auch welche ein, die das Backwerk aus ihrer Kindheit selbst noch kannten. Wir konnten also mit den älteren Leuten vogtländisch reden und die genossen den Klang des Dialektes. Die Zuckermännle, die wir zum Verkauf mitbrachten, reichten nicht lange, denn die Nachfrage war sehr groß.
Mit einem Gefühl der Zufriedenheit fuhren wir am 30. August wieder nach Hause. Gerne haben wir die Berliner und ihre Gäste mit den Zuckermännlen von Hedwig und Helga Ungethüm bekannt gemacht und ihre Neugierde geweckt.

Marita Krmasch
 
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